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Berlin, 26.09.2006
Auch in diesem Jahr begab sich die APPD auf den beschwerlichen und gefährlichen Weg zum Force Attack. Die Planung, welche bereits Anfang des Jahres begonnen hatte, konnte trotz diverser Schwierigkeiten und wichtiger Kämpfe, welche auf dem großen Schlachtfeld der Politik ausgefochten werden mussten, im vollen Umfang realisiert werden. Der nun folgende Bericht ist nichts für Leute mit schwachen Nerven und Jugendliche unter 21 Jahren.
von Fred
Wie fing das ganze eigentlich an?
Es war der späte Abend des 26.07.2006, als sich vier kühne Pogoanarchisten auf den beschwerlichen Weg nach Rostock, und noch ein Stück weiter machten. Schon der Start offenbarte unvorhergesehene Probleme, denn unser Bundesvorsitzende und dessen Kassenwart waren so tief im Sumpf der großen Politbühne versunken, dass sie vergaßen die Uhr zu beachten. Dem unbekannten Affen sei Dank, konnten sie mit einem Sprint, durch die Berliner Innenstadt und einem Tigersprung über die Ziellinie, den gebuchten Sonderzug noch erreichen. Dieser brachte die vier zum anvisierten Bahnhof Neubrandenburgs. Von dort begann der gefährliche Weg, durch die mecklenburgische Provinz, welcher mit unvorhersehbaren Mutproben, auf die jungen Pogoanarchisten wartete. Doch keine der fiesen Steigungen oder die lauernden Dorfgangster konnten die APPD- Karawane aufhalten. Mit Vollgas traten sie in die Pedalen und näherten sich unaufhaltsam dem ersehnten Ziel. Einer von ihnen verfehlte im Eifer des Gefechts, jedoch eine Abbiegung und musste sich alleine weiter durchkämpfen. Die restlichen drei erreichten in den frühen Morgenstunden die erste Zivilisation, wo der unterschätzte Energiebedarf ausgeglichen wurde.
Nach der Ankunft auf dem Gelände des Force Attack, begannen die eifrigen Vorreiter, die Grundsteine für die Errichtung der APPD-Festung zu legen und dabei obligatorisch die erste Molle zu zischen. Danach überdauerten sie den Rest des Tages, unter brütender Hitze, im provisorischen Lager oder an der Ostsee. Nach und nach schlugen weitere eifrige Pogoanarchisten ihr Lager auf, bis zum Höhepunkt des Tages, an welchem endlich die Bausteine für die Burg eintrafen. Auch nach einem langen und stressigen Tag, besaß die APPD-Moite noch die Kondition, um den Kern der Festung zu errichten und anschließend die Party erst richtig ins Rollen zu bringen.
Am nächsten Tag wurde die Festung mit einem Schutzwall und einem Burggraben ergänzt, welcher ihre Bewohner vor Neidern und anderen feindselig gesinnten Besuchern schützen sollte. Dies erwies sich auch als notwendig, wie die folgenden Nächte und Tage beweisen sollten. Jedoch konnten sämtliche Probleme und Konflikte, des anstehenden Zeitraums, spätestens durch das Sicherheitsteam der APPD souverän gelöst werden. Auch eine Gruppierung von Leuten, auf die hier namentlich nicht weiter eingegangen wird, welche sich durch Feigheit, Aktionen, welche vor mangelnder Selbstachtung nur so strotzten und die anschließende Verbreitung von Lügen hervortat, räumte nach einem diskreten Hinweis des Sicherheitsteams ihr Lager.
Auch wenn viele schöne Erinnerungen, dem Zahn der Zeit und dem auf dem Force Attack vorherrschenden Alkoholpegel zum Opfer gefallen sind, hoffe ich wenigstens einen kleinen Einblick in die Welt des Force Attacks und der APPD vermittelt zu haben. Alles in allem war auch das diesjährige Festival ein voller Erfolg für die APPD, auf dem ihre Anhängerschaft vergrößert und deren Einheit gemehrt wurde.
Für Frieden, Freiheit, Abenteuer! Auf in ein neues Jahr und eine neue Festivalsaison!
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