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Berlin, 22.09.2006
Für die absolute Mehrheit hat es zwar leider dann doch nicht gereicht, aber bei der geringsten Wahlteilnahme seit Kriegsende und den damit höchsten prozentuellen Anteil der Nichtwähler, ist die APPD, die Partei des Pöbels, der Sozialschmarotzer und Nichtwähler, die größte Fraktion dieser Wahl geworden. Leider verhindern unsinnige Wahlgesetze, die klar und deutlich die etablierten Spaßparteien bevorzugen, den Einzug ins Abgeordnetenhaus.
von Phil²
Nach hartem und entbehrungsreichem Wahlkampf hat sich die APPD letztem Sonntag dem Stimmvieh gestellt und ein überwältigendes Mandat errungen. Bei einem Nichtwähleranteil von über 39% ist die Rückverdummung der Berliner einen großen Schritt vorangekommen und zusammen mit dem Berlinweit erreichten 0,3% aller Stimmen sollte eigentlich der neue Bürgermeister Benjamin Reding heißen.
Aber wie schon erwähnt, mauscheln die extremistischen Blockparteien und teilen den fetten Kuchen unter sich auf. Aber was sollt´s, nach der Wahl ist vor der Wahl! Und ich habe einen Traum, eines Tages wird ein von uns gestellter Bürgermeister bei seiner Antrittsrede aufs Rednerpult kotzen, weil er noch sturzbesoffen von der Wahlparty ist.
Apropos Wahlparty! (Ein eleganter Übergang, nicht wahr?) Wie auch schon zur Bundestagswahl 2005 veranstaltete die APPD auch zur dieser Wahl eine Freibierparty, diesmal sogar mit fettem Grillen! Und das war ein Mega-Event! Über 100 fanatisch friedliebende Anhänger der einzig wahren Heimstatt der Pogo-Anarchie, der APPD, vergnügten sich bei herrlichem Spätsommerwetter mit den 30 Kästen Freibier und den Unmengen an totem Tier, das auf dem Grill lag. Es wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden hinein gefeiert und alle freuen sich schon auf die nächsten Wahlen, diesmal zum Europa-Parlament in 2008.
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