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Berlin, 13.04.2006
So, nachdem wir euch den Bericht vom 10. Stammtisch unterschlagen haben, wollen wir euch aber nicht den vom 11. vorenthalten.

von Ronny





Sonntagabend - Stammtischzeit, so hieß es auch am letzten Sonntag wieder in der Linie1, unserer allseits beliebten Stammkneipe. "Pünktlich" um 19.45 Uhr konnten wir dann auch beginnen, nachdem auch die letzten Kammernossen aus ihrem Wochenendtiefschlaf erwacht waren. Erwacht? Na gut nicht alle, Kai begann den Stammtisch mit einem mehr oder weniger kurzem Nickerchen. Zu Beginn des Stammtisches musste zu unserem bedauern festgestellt werden, dass wir mal wieder von einem Plattenjongleur vertrieben wurden. Dies sollte am Abend noch des Öfteren für Frustrationen sorgen, denn die Kommunikation wurde durch viel zu laute Reggae-Ragga-Hippie-Kacke immer wieder gestört. Gerade an diesem Abend war es besonders schlimm, da der Tisch sehr, sehr gut besucht war und wir alle an einer langen Tafel saßen. Die Gesprächsrunde fand somit mehr oder weniger in zwei Gruppen statt. Nach diesen Ärgernissen kam man dann endlich zu erfreulicheren Dingen und so wurden erst einmal die Fotos vom letzten Wochenende rumgereicht, welche die frustrierten Pogo-Anarchisten wieder zum Schmunzeln brachten. Weiterhin positiv zu vermerken ist die fachgerechte Aufhängung des Wimpels durch die Wimpelbeauftragte.

1.Tagesordnungspunkt: Stammtisch nächste Woche Sonntag?
Ja, einstimmig angenommen. Alle Mitglieder werden gebeten, sich möglichst früh auf die Suche nach ihren Eiern zu machen, um auch pünktlich zu erscheinen.

2. Tagesordnungspunkt: Planung des Schiedsgerichts
Dies war ein nicht ganz so erfreulicher Punkt des Abends, denn es wurde festgestellt, dass die Planung noch nicht ganz so voran geschritten war, wie eigentlich angenommen. Dies lag nicht zuletzt auch am Fehlen von mit organisierenden Kammernossen bzw. einer Kammernossin. Rüge an Ashley, welche sich lieber auf einem Konzert vergnügte. Trotzdem will man sich bemühen, es innerhalb der nächsten zwei Wochen auf die Reihe zu bekommen, da ja alle Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler nun Ferien haben. Also wird es diesmal nichts, mit faul auf der Haut rumliegen, wie man es sonst von Pogo-Schülern gewohnt ist. Leute, fürs Schlafen habt ihr in der Schule wieder genug Zeit.

3. Tagesordnungspunkt: Planung Force Attack 2006
Dieser Punkt ließ die Aufmerksamkeit von der Kammernossen wieder ins unermessliche steigen. Denn wie in jedem Jahr wird die APPD-Berlin auch in diesem Jahr wieder mit einem Großaufgebot gen Norden aufbrechen, um dort die Ostsee beben zu lassen. So wurde zu erst beschlossen, dass eine Liste von Leuten aufgestellt wird, welche mitkommen. Bei der Versorgungsfrage einigte man sich auf Fassbier, soll heißen eine Zapfanlage wird besorgt und Bier vor Ort in Fässern gekauft. Bei den Kosten wurden (inkl. Eintritt) 100 Boleros überschlagen, welche ab dem nächsten Wochenende beim Kassenwart eingezahlt werden können, da dieser sich mit um die Organisation kümmern wird. Da die APPD-Berlin auch in diesem Jahr eine riesige uneinnehmbare Festung aufbauen wird, muss der der Ernstfall natürlich vorher geprobt werden. Soll heißen, wie schnell schaffen es die Kammernossen das Zelt auf und wieder abzubauen. Auch dafür dürfen sich unsere guten Pogo-Schüler Zeit nehmen, dann davon haben sie in den nächsten zwei Wochen ja genug.

4. Tagesordnungspunkt: Gründung JUPA
Dies war wohl der erfreulichste Punkt an diesem Abend. Da wir an diesem Abend drei neue Mitglieder begrüßen durften, welche sich auch gleich sehr engagiert beteiligten, gründeten sie kurzerhand die JUPA (Junge Pogo-Anarchisten). An dieser Stelle erst einmal schöne Grüße an den ersten Jugendbundesvorsitzenden Tobi, welcher auch zugleich mein persönlicher Wahlkampfmanager ist. Weiterhin schöne Grüße an den zweiten JuBuVo Raddatz und unseren Mitkrebs Vincent. Alle drei sind auch Mitglied der Freizeitpunks, einer netten Punkkombo aus Berlin, welche am 29.04.2006 in der alten Feuerwache ein Konzert zusammen mit den Krawallbrüdern spielen. Zu ihren ersten Sachen in punkto JUPA, wollen sie auf jeden Fall dafür sorgen, dass sich mehr junge Leute in der Partei einfinden. Auch wollen sie gleiches Stimmrecht innerhalb der Partei, wie Volljährige Mitglieder. An dieser Stelle noch einmal einen fetten Respekt an unser Jungvolk, welches sich gleich eine hohe Anerkennung am Stammtisch erkämpfte.

4. Tagesordnungspunkt: APPD-Shop
Als letzten Punkt machte Christian Winkler den Vorschlag im Mistral eine Art APPD-Shop bzw. Büro zu eröffnen. Für diese Stelle wird ein Hartz IV Empfänger gesucht, welcher absolut kein Bock auf eine MAE Stelle hat. Voraussetzung ist, ihr seid aus Berlin und arbeitslos. Für genauere Informationen kann bitte unter wink@gmx.net melden.

Nach diesen Punkten zeigte die Uhr 21.55 Uhr und der Wimpel wurde fachgerecht eingerollt. Dabei wurde festgestellt, dass die Textsicherheit der Hymne unter den Kammernossen zu wünschen übrig lässt und so wird am nächsten Sonntag die Parteihymne fachgerecht an jedem Platz ausgelegt. Als der offizielle Teil des Abends für beendet erklärt wurde, widmeten sich die Kammernossen wieder den üblichen Hopfenkaltschalen, welche nicht zu knapp die ein oder andere Kehle hinunterliefen. Dies lies sich wohl darauf zurückführen, dass man einen sehr erfolgreichen Stammtisch, trotz sehr lauter stressiger Musik, noch einmal Revue passieren lies.

Also bis in einer Woche in der Linie1

Mit pogo-anarchistischen Grüßen Euer Ronny