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Der unbekante Affe

Berlin, 28.12.2005
Nun endlich ist es vorbei, das Zerren und Beissen um die Fleischtröge der Partei, der alte Vorstand Christo und der neue Vorstand Riese haben sich in einem Verhandlungsmarathon zusammen gerauft.

von Redaktion








Die zweitägigen Verhandlungen begannen am 26. Dezember, als der Riese nachmittags (d.h. am pogoanarchistischen frühen Morgen) vor Christos Tür stand und Einlaß begehrte. Nach einem viertelstündigen Sturmläuten konnte Christo dann endlich zum Austehen bewegt werden und er öffnete dem Riesen noch schlaftrunken in Unterwäsche die Tür. Damit war das Vorspiel aber noch nicht beendet, denn der Riese musste seinen athletischen Körper (muaharhar!) erst an ein halbes Dutzend ausgeschlachteter Fahrräder vorbeizwängen, um dann zwanzig Minuten lang in Christos Chaos eine Sitzgelegenheit zu suchen.

Zunächst stand die Prüfung der Kasse an, was sich schwierig gestaltete, da der vom Riesen mitgebrachte solarbetriebenen Taschenrechner in Christos dunkler Höhle einfach nicht funktionieren wollte und in Christos Abakus etliche Steine fehlten. Aber nachdem beiden dann eingefallen ist, das jeder Computer ja ein Rechner ist, konnte das Addieren und Subtrahieren beginnen, und man lies und staune: die Bücher sind okay! Ob das aber auch für die Bücher des Kommerzshop gilt, wird Rieses Besuch in Hamburg klären.

Die weiteren Verhandlungspunkte gestalteten sich dann doch schwieriger als erwartet, und wenn auch am Montag schon eine Verständigung in Sicht war, so mußten doch einige Kästen Bier und Wodkaflaschen geleert werden, um dann am Dienstag im Beisein des Berliner Landesverbandes die letzten Punkte nach heftigem Streit geklärt werden konnten.

Der geneigte Leser wird verstehen, wenn jetzt hier nicht in Gänze auf das Vertragwerk eingegangen wird, dass soll dann doch der Bundesvorstand machen, aber für die Berliner Pogoanarchisten sind folgende Punkte von Bedeutung:

  • Christo und der gesamte Landesverband Berlin bleiben Mitglieder der APPD


  • der Landesverband Berlin kann mit vorheriger Absprache mit dem Bundesvorstand einen eigenen Kommerzshop betreiben


  • Berlin nimmt ab den 1. Januar 2006 wieder Mitglieder auf. Dafür werden neue Ausweise gedruckt, näheres wird in einem späteren Artikel erklärt.


  • es gibt keine Einmischung in innere Angelegenheiten des Landesverbandes Berlins, solange er dem Pogoanarchismus treu bleibt. Und verfickt nochmal, das soll uns doch nicht schwer fallen!


DER VORSTAND IST TOT! ES LEBE DER VORSTAND!
VORWÄRTS MIT DER APPD!